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Ratgeber Sanitär

Durchlauferhitzer: Was Gerät und Installation wirklich kosten

Ein Durchlauferhitzer kostet inklusive Installation meist zwischen 139 und 1.200 Euro. Wie groß die Spanne wird, hängt vor allem davon ab, ob bereits ein passender Stromanschluss vorhanden ist.

Heizungstechniker mit Weber-Logo-Patch installiert einen elektronischen Durchlauferhitzer an der Wand

Was ist ein Durchlauferhitzer? Hydraulisch oder elektronisch

Ein Durchlauferhitzer erwärmt Wasser erst in dem Moment, in dem es gebraucht wird, statt es wie ein Speicher ständig vorzuhalten. Dabei unterscheiden sich zwei Bauarten deutlich:

  • Hydraulische Durchlauferhitzer: Die Temperatur ergibt sich nur aus der Durchflussmenge, ungeregelt. Meist kleine, kompakte Geräte für eine einzelne Zapfstelle, etwa ein Handwaschbecken im Gäste-WC.
  • Elektronische Durchlauferhitzer: Die Temperatur wird stufenlos und gradgenau elektronisch geregelt, unabhängig von der Durchflussmenge. Komfortabler, aber auch teurer in der Anschaffung.

Elektronische Geräte gelten dabei als deutlich sparsamer: Weil sie das Wasser nur so weit erwärmen, wie tatsächlich eingestellt, sparen sie gegenüber hydraulischen Geräten laut Herstellerangaben bis zu 30 Prozent Energie und Stromkosten.

Was kostet ein Durchlauferhitzer? Gerätepreise im Überblick

GerätetypPreis (nur Gerät)Typischer Einsatz
Hydraulisch, klein100 – 300 €Einzelnes Handwaschbecken
Elektronisch, Standard200 – 500 €Küche, einzelne Dusche
Elektronisch, Komfort/Vollstromab ca. 300 €, Markengeräte bis 765 €Dusche, mehrere Zapfstellen

Diese Preise gelten nur für das Gerät selbst. Die eigentliche Kostenfrage entscheidet sich meist erst bei der Installation.

Installation: Warum die Kosten so stark schwanken

Inklusive fachgerechtem Anschluss liegen die Gesamtkosten für einen Durchlauferhitzer meist zwischen 139 und 1.200 Euro. Der Hauptgrund für diese große Spanne ist die vorhandene Elektroinstallation:

Kleine Geräte für ein einzelnes Handwaschbecken laufen in der Regel am normalen 230-Volt-Hausstromanschluss und lassen sich vergleichsweise günstig austauschen oder neu installieren. Komfortgeräte für Dusche oder mehrere Zapfstellen haben dagegen meist eine Leistung deutlich über 5,7 kW und benötigen zwingend einen 400-Volt-Drehstromanschluss (umgangssprachlich Starkstrom). Ist dieser Anschluss noch nicht vorhanden, muss er von einer Elektrofachkraft neu verlegt werden, je nach Entfernung zum Sicherungskasten und Aufwand für den Zählerschrank liegen dafür grob 800 bis 3.000 Euro zusätzlich an.

Wer beim Austausch eines Bestandsgeräts prüfen lässt, ob bereits ein Starkstromanschluss vorhanden ist, kann diesen größten Kostenfaktor oft vermeiden. Als Sanitär-Fachbetrieb übernehmen wir bei einem Badumbau die komplette Installation aus einer Hand, inklusive der Abstimmung mit der nötigen Elektroarbeit.

Wann lohnt sich ein Durchlauferhitzer, wann eher ein Speicher?

Ein Durchlauferhitzer eignet sich besonders gut für einzelne, selten genutzte Zapfstellen, etwa ein Gäste-WC, eine Küchenzeile ohne zentrale Warmwasserversorgung oder ein Bad, das nur gelegentlich genutzt wird. Da kein Speicher ständig warmgehalten werden muss, spart das im Alltag Energie, und das Gerät braucht kaum Platz.

Müssen dagegen mehrere Zapfstellen gleichzeitig mit viel Warmwasser versorgt werden, etwa Dusche und Küche parallel in einem Mehrpersonenhaushalt, stößt auch ein leistungsstarker Durchlauferhitzer an Grenzen. Hier ist ein zentraler Warmwasserspeicher meist die praktischere und wirtschaftlichere Lösung.

Welche Lösung passt zu Ihrem Bad?

Wir prüfen Ihre vorhandene Elektroinstallation und sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein Durchlauferhitzer oder ein Speicher für Sie mehr lohnt.

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Häufige Fragen

Fragen zu Durchlauferhitzer-Kosten

Was kostet ein Durchlauferhitzer insgesamt?

Inklusive Installation meist zwischen 139 und 1.200 Euro. Die große Spanne kommt vom Gerät (hydraulisch ab rund 100 Euro, elektronisch ab rund 200 Euro) und vom Aufwand des Anschlusses, besonders wenn ein neuer Starkstromanschluss nötig ist.

Was ist der Unterschied zwischen hydraulisch und elektronisch?

Hydraulische Geräte regeln die Temperatur nur über die Durchflussmenge und sind günstiger. Elektronische Geräte regeln die Temperatur stufenlos und gradgenau, sind komfortabler und laut Herstellerangaben bis zu 30 Prozent sparsamer im Stromverbrauch.

Braucht jeder Durchlauferhitzer einen Starkstromanschluss?

Nein. Kleingeräte für ein einzelnes Handwaschbecken laufen meist am normalen 230-Volt-Hausstromanschluss. Komfortgeräte für Dusche oder mehrere Zapfstellen haben in der Regel über 5,7 kW Leistung und brauchen einen 400-Volt-Drehstromanschluss.

Was kostet das Nachrüsten eines Starkstromanschlusses?

Grob 800 bis 3.000 Euro, je nachdem wie weit die Leitung vom Sicherungskasten zum Installationsort verlegt werden muss und ob der Zählerschrank angepasst werden muss.

Wann lohnt sich ein Durchlauferhitzer statt eines Warmwasserspeichers?

Vor allem bei einzelnen, selten genutzten Zapfstellen oder wenig Platz, etwa an einem Gäste-WC. Bei hohem gleichzeitigem Warmwasserbedarf an mehreren Stellen ist ein Speicher meist die praktischere Lösung.

Quellen: marktübliche Geräte- und Installationspreise für Deutschland, zusammengefasst nach öffentlich zugänglichen Preisvergleichen und Fachportalen, Stand September 2026. Ersetzt keine individuelle Vor-Ort-Einschätzung.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt.

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